Autor: Claudia Leitloff

Letzte Hilfe Kurse bei der Ambulanten Hospizgruppe

Am Ende wissen, wie es geht Das Lebensende und Sterben unserer Angehörigen, Freunde und Nachbarn macht uns oft hilflos, denn uraltes Wissen zur Sterbebegleitung ist schleichend verloren gegangen. Um dieses Wissen zurückzugewinnen, bieten wir einen Kurzkurs zur „Letzten Hilfe“ an. In diesen Letzte Hilfe Kursen lernen Interessierte, was sie für die ihnen Nahestehenden am Ende des Lebens tun können. Kleines 1×1 der Sterbebegleitung Wir vermitteln Basiswissen und Orientierungen und einfache Handgriffe. Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, sondern ist auch in der Familie und der Nachbarschaft möglich. Wir möchten Grundwissen an die Hand geben und ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was wir alle am Ende des Lebens am meisten brauchen. Die Ambulante Hospizgruppe Bruchsal und Umgebung bietet Letzte Hilfe Kurse Termin: Donnerstag, 10.02.2022 von 17.30 bis 21.30 Uhr in den Räumen der Ambulanten Hospizgruppe, Kaiserstraße 18, 76646 Bruchsal Referentinnen: Ulrike Fank-Klett und Kristina Weinert Kurskosten: 8 € Es gelten die jeweiligen Coronaschutzmaßnahmen. Informationen erhalten Sie bei der Anmeldung. Anmeldung unter Telefon: 07251 – 320 40 10 oder per Mail an: bruchsal@hospizgruppe.de   (Bild) -Quelle: …

Leben dauert bis zum Schluss- Wo würden Sie gern sterben? Die Koordinatorinnen der Ambulanten Hospizgruppe informieren über Möglichkeiten am Lebensende

Die Frage nach der eigenen Vergänglichkeit bleibt in unserem Alltag meist im Hintergrund. Die täglichen großen und kleinen Aufgaben, Pläne, Freuden und Sorgen halten uns auf Trab. Und dennoch werden wir manchmal ganz plötzlich mit dem Sterben konfrontiert – sei es durch eine eigene Diagnose oder die von geliebten Menschen. Und dann ist sie da, die Frage: Was wünsche ich mir für mich – wo würde ich gern sterben? Welche Möglichkeiten gibt es überhaupt? Eine Möglichkeit ist das stationäre Hospiz. Hier sind alle Kräfte vereint, um Sterbende und deren Zugehörige zu begleiten. Allerdings sind Hospizplätze rar und die Wartelisten meist lang. „Zur Wirklichkeit gehört auch“, so Ulrike Fank-Klett, leitende Koordinatorin der Ambulanten Hospizgruppe Bruchsal und Umgebung, „dass Bewohner eines Pflegeheimes nur selten einen Hospizplatz bekommen, weil sie bereits pflegerisch gut umsorgt sind“. Zusätzlich haben die Pflegeheime die Möglichkeit, neben den eigenen Pflegekräften, eine palliative Begleitung anzubieten. Das bedeutet, dass das Augenmerk vor allem auf möglichst viel Lebensqualität des sterbenden Menschen liegt. Ganz nach dem Satz von Cicely Saunders: „Es geht nicht darum, dem Leben mehr …

Hilfe für die Helfer – Spendenprojekt: Supervision für Ehrenamtliche im Trauerteam

Bereits im Mai führte die Nussbaum Stiftung eine Spendenmeisterschaft durch. Die Ambulante Hospizgruppe hatte sich an dieser Aktion beteiligt, um den Ehrenamtlichen des Trauerteams Supervisionen ermöglichen zu können. Die Aktion war ein großer Erfolg, doch natürlich geht die Arbeit des Trauerteams weiter und muss nach wie vor in vollem Umfang aus Spendenmitteln finanziert werden. Um die Ehrenamtlichen weiterhin mit Supervisionen in der Verarbeitung des vielfältigen Leides, dem sie begegnen, unterstützen zu können, wird auch weiterhin Geld benötigt. Nun bietet die Nussbaum Stiftung auf der Seite „gemeinsamhelfen.de“ in einer neuen Spendenmeisterschaft die Möglichkeit, eine Woche lang für unser Projekt „Hilfe für die Helfer“ zu spenden. Der gesammelte Betrag wird, wie beim letzten Mal, nach Ablauf der Woche durch die Nussbaum Stiftung erhöht. Falls Sie also vielleicht sowieso vorhatten, in der Weihnachtszeit für einen guten Zweck zu spenden, würde es sich jetzt, in der Woche vom 5. – 12. Dezember, ganz besonders lohnen. Wir würden uns sehr freuen! Unter folgendem Link können Sie spenden: https://nussbaum.engagementportal.de/projects/94855   Bild: Ulrike Kuhlmey

Sterben gehört zum Leben – Lesereihe in der Stadtkirche Bruchsal

Unter diesem Motto lud die Ambulante Hospizgruppe Bruchsal und Umgebung zu einer Lesereihe ein, die sich im Rahmen der diesjährigen Hospizwoche mit den Themenwelt „Verlust, Trauer, Sterben und Tod“ beschäftigte. Der Grundgedanke für die Aktion war, dass Sterben und Tod nach wir vor gesellschaftlich verdrängt werden, aber dass es gerade in jüngerer Zeit eine Fülle an Texten und Büchern gibt, in denen Menschen ihre Erfahrung mit sterbenden Angehörigen verarbeiten – davon wollten und haben wir uns inspirieren lassen. Es entstand die Idee, jeden Tag von 12 bis 12.30 Uhr in der Kirche ausgesuchte Texte * vorzulesen, die sich auf sehr individuelle Weise mit dem Tod und der Trauer, dem Schmerz und dem Verlust beschäftigten. Dreißig Minuten aus dem Alltag austeigen, zuhören und den eigenen Gedanken folgen; in einer Umgebung, in der schon viele getröstet worden sind. Die ausgesuchten Texte sollten einen Spannungsbogen entstehen lassen, der sich während der Lesung aufbaut und danach bewusst stehen bleiben sollte. Uns hat die Aktion Spaß gemacht und obwohl wir kein Gespräch über die Texte angeboten haben, gab es trotzdem …

Kellerduft und Lieblingslieder – Die Ehrenamtlichen der Ambulanten Hospizgruppe widmeten sich der Biografiearbeit

An welche Gerüche deiner Kindheit erinnerst du dich? Hattet ihr in deiner Familie Rituale? Gab es in deiner Ausbildung jemanden, dem du gerne mal die Meinung gesagt hättest? Mit solchen und vielen weiteren Fragen lud Tatjana Hartmann-Odemer im Seminar zur Biografiearbeit die Ehrenamtlichen der Ambulanten Hospizgruppe Bruchsal und Umgebung ein, in die eigene Vergangenheit einzutauchen. Teils allein, teils in Gruppenarbeit, durch Fragen und oder kleine Aufgaben konnten sich die Teilnehmenden gezielt mit ihrer eigenen Biografie auseinandersetzen. Zwischen schönen Erinnerungen, lustigen Begebenheiten und längst vergessen geglaubten Kleinigkeiten tauchten dabei auch schwierige Lebensphasen auf. Und ganz gleich, ob man darüber reden oder schweigen wollte, halfen diese Erinnerungen in der Rückschau dabei zu verstehen, wer man selbst ist. Die Beschäftigung mit dem eigenen Leben ist auch bei Sterbenden oft ein wichtiges Thema. In der Fortbildung bekamen die Ehrenamtlichen Tipps, wie man die Biografiearbeit in Begleitungen einsetzen und zum Wohl der Begleiteten nutzen kann. Sei es, um Themen zu besprechen, die einen Menschen beschäftigen oder bedrücken. Sei es, um Sterbenden, die nicht mehr sprechen können, das Leben in ihrem …