Wir suchen Verstärkung im Ehrenamt – neue Qualifikation ab November 2026

Unsere ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und – begleiter sind aus der ambulanten Hospizarbeit nicht wegzudenken und machen mit ihrem zeitlichen Engagement und Herzblut unsere Angebote erst möglich.

Haben Sie Interesse, Ihre Kompetenzen in die Begleitung von sterbenden Menschen und ihren Angehörigen einzubringen und Teil unserer Gruppe zu werden? Dann melden Sie sich gerne für unsere Qualifizierung für Ehrenamtliche  an:

In einem Einführungsseminar nähern wir uns den Themen Abschied, Sterben, Tod und Trauer. Neben Informationen zur Hospizarbeit und zu uns als Hospizgruppe, geht es um eine persönliche Auseinandersetzung, Ihre eigenen Fragen, Erfahrungen und Einstellungen.

Die Teilnahme am Einführungsseminar ist der erste Baustein für die Qualifizierung.

Eine stabile Persönlichkeit, keine akute Trauer und die Bereitschaft, sich selbst zu reflektieren und einzubringen, sind wichtige Voraussetzungen, die Sie erfüllen sollten.

Wenn Sie sich nach dem Einführungsseminar eine ehrenamtliche Mitarbeit vorstellen können, bieten wir im Anschluss einen aufbauenden Qualifikationskurs über mehrere Wochenenden und Themennachmittage an.

Unseren Flyer mit den Terminen, Zeiten und Inhalten finden Sie hier.

Beim Einführungsseminar haben Sie die Wahl zwischen zwei Terminen:

27.-29. November 2026 oder

22.-24. Januar 2027.

Eine Teilnahme ist nur an allen drei Tagen zusammen möglich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Der weiterführende Qualifikationskurs beginnt im März 2027.

Die Termine finden in unseren Räumlichkeiten in der Kaiserstraße 18 in Bruchsal statt.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich bei uns. Wir freuen uns auf Sie.

Verabschiedung des Leitungsteams nach erfolgreichen Jahren im Vorstand der Ambulanten Hospizgruppe

Die Mitgliederversammlung der Ambulanten Hospizgruppe am 29. April 2026 stand mit den Neuwahlen des ehrenamtlichen Vorstands im Zeichen von Abschied und Neubeginn.

Das bisherige Leitungsteam hat in den letzten drei Jahren seiner Tätigkeit Herausragendes geleistet und die Hospizgruppe mit unermüdlichem Engagement begleitet. Über die Arbeit im Leitungsteam hinaus war jede und jeder auch weiterhin ehrenamtlich in der Sterbe- und/ oder Trauerbegleitung tätig und wird dies auch weiterhin bleiben.

Mit dem Abschied dieses Leitungsteams endet eine besondere Ära, die von Verantwortungsbewusstsein und außergewöhnlichem Einsatz geprägt war.

Anette Föllmer, die erste Vorsitzende, war für die Ehrenamtlichen wie Hauptamtlichen eine greifbare Vorsitzende, die sich sowohl in Planung und Gestaltung als auch im Alltagsgeschehen viel einbrachte. Die Planung und Durchführung der zahlreichen Jubiläumsveranstaltungen anlässlich des 10jährigen Bestehens der Ambulanten Hospizgruppe mit einem unterstützenden Team von Ehrenamtlichen soll hierfür nur als ein Beispiel erwähnt werden. Anette Föllmer bleibt dem Leitungsteam auch weiterhin als Beisitzerin erhalten.

Peter Holzer, den zweiten Vorsitzenden, verbindet eine lange Geschichte mit der Ambulanten Hospizgruppe. Er war eines der Gründungsmitglieder der Regionalgruppe im Jahr 2014 und hat die Arbeit seither entscheidend mitgestaltet und mitgeprägt. Für Anette Föllmer war er die letzten Jahre ein verlässlicher Stellvertreter und Arbeitspartner. Er übernahm den Aufgabenbereich der Personalverantwortung und brachte sich in diverse Planungen und Projekte ein. Die Lesereihe Lebens(w)ende in der Stadtbibliothek Bruchsal wurde und wird aktiv von ihm als Lesenden mitgestaltet.

Auch Rosita Stricker, die langjährige Beisitzerin, gehört neben Peter Holzer zu den Urgesteinen der Hospizgruppe. Ihr Engagement umfasste zahlreiche Aufgabenbereiche wie beispielsweise dem Schulprojekt Hospiz trifft Schule. Sie pflegte durch regelmäßige Besuche einen guten und zuverlässigen Kontakt zum Krankenhaus, koordinierte den Bereich der Trauerbegleitung und kümmerte sich um die Mitorganisation zahlreicher Veranstaltungen und interner Feiern.

Peter Tillert hat als Schatzmeister nicht nur Bilanzen geführt oder Budgets im Blick behalten, er hat vor allem Vertrauen geschaffen und Sicherheit gegeben. Sein Engagement war ein verlässliches Fundament der Hospizgruppe und wird es für drei weitere Jahre Schatzmeistertätigkeit bleiben.

Edith Nagel hat als Schriftführerin das Leitungsteam mit ihrer herzlichen und ruhigen Art bereichert. Sie hat Kontakte vermittelt, Ideen geliefert, das Trauercafé in Stutensee-Blankenloch mitorganisiert und durchgeführt.

Ihnen allen gebührt ein herzlicher und besonderer Dank für ihr engagiertes Wirken, die Energie und Zeit, die sie in ihre Aufgaben gesteckt haben.

Die ehrenamtliche Arbeit im Leitungsteam verlangt nicht nur viel Herzblut und persönliches Engagement, sondern auch einen hohen Einsatz von Zeit.

Um hier künftig breiter aufgestellt zu sein, wurde das neue gewählte Leitungsteam um drei weitere Beisitzerinnen vergrößert und besteht nunmehr aus acht Personen.

Berührende Einblicke in das Leben, Älterwerden und Sterben

Zu einer eindrucksvollen Lesung hatte die Ambulante Hospizgruppe Bruchsal am 12. Mai 2026 in die Stadtbibliothek Bruchsal eingeladen. Die BesucherInnen erlebten einen abwechslungsreichen Abend, der Literatur, Musik und persönliche Lebensthemen auf besondere Weise miteinander verband.

Die beiden ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen Anna-Maria Mayer und Sabine Prinz lasen aus zwei sehr unterschiedlichen Werken, die beide mitten aus dem Leben erzählen. In „Uhren gibt es nicht mehr. Gespräche mit meiner Mutter in ihrem 102. Lebensjahr“ des vielseitigen Künstlers André Heller standen Erinnerungen, Lebensweisheit und die besondere Beziehung zwischen Mutter und Sohn im Mittelpunkt. Mit Auszügen aus „Oma, ich fahr schon mal den Rollstuhl vor! Als ich vom Enkel zum Pfleger wurde“ des bayrischen Kabarettisten Martin Frank kamen feinsinnig humorvolle und zugleich nachdenkliche Aspekte des Älterwerdens und der Fürsorge für Angehörige zur Sprache.

Die sorgfältig ausgewählten Textpassagen regten zum Schmunzeln ebenso an wie zum Nachdenken über Generationen, Pflege, Abschied und das, was Menschen im Leben verbindet. Gerade diese Themen gehören auch zum Selbstverständnis der Ambulanten Hospizgruppe, die Menschen in schwierigen Lebenssituationen begleitet und ihnen Zeit, Aufmerksamkeit und menschliche Nähe schenkt.

Musikalisch umrahmt wurde die Lesung von Wolfgang Köbler an der Gitarre. Seine einfühlsamen Zwischenspiele schufen eine stimmungsvolle Atmosphäre und gaben Raum, die gehörten Texte nachklingen zu lassen.

Die Veranstaltung war Teil der Lesereihe Lebens(w)ende der Ambulanten Hospizgruppe Bruchsal in Kooperation mit der Stadtbibliothek. Die gelungene Mischung aus Literatur, Musik und persönlicher Begegnung wurde vom Publikum mit großem Interesse und herzlichem Applaus aufgenommen.

Weitere Lesungen der Reihe sind für den 15. September und den 26. November 2026 geplant.

Neues Leitungsteam bringt frischen Impuls in die Hospizarbeit

Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung am 29.April 2026, die im Zeichen des zurückliegenden zehnten Jubiläumsjahres stand, hat die Ambulante Hospizgruppe Bruchsal und Umgebung ein neues Leitungsteam gewählt. Damit geht ein starker personeller Wechsel einher. Neu ins Leitungsteam gewählt wurden Wolfgang Straub als erster Vorsitzender, Sabine Prinz als zweite Vorsitzende, Doris Honig als Schriftführerin sowie Christine Bauer, Iris Dröst und Christiane Zeller als Beisitzerinnen. Die bisherige erste Vorsitzende Anette Föllmer bleibt dem Leitungsteam als Beisitzerin erhalten, und Peter Tillert zeichnet nach wie vor als Schatzmeister für die Finanzen verantwortlich. Damit ist bei aller Veränderung eine gewisse Kontinuität gewährleistet.

Gleichzeitig scheiden mit Peter Holzer, Edith Nagel und Rosita Stricker drei sehr erfahrene und über lange Jahre mit Herzblut engagierte Mitglieder aus dem Leitungsteam aus, die sich um das Wachsen und Gedeihen der Hospizgruppe große Verdienste erworben haben. Ein großer Dank gilt dem bisherigen Leitungsteam, das die Hospizgruppe in den vergangenen Jahren sehr engagiert, kompetent und erfolgreich geführt hat – für das neue Gremium Ansporn und Maßstab zugleich.

Die Voraussetzungen dafür im neuen, jetzt achtköpfigen und in mehrfacher Hinsicht vielfältigen Leitungsteam, sind gut. Hier sind sowohl langjährige Erfahrung vertreten als auch frische Ideen und Perspektiven von außen, kombiniert mit der Begeisterung für Sterbe- und Trauerbegleitung auf qualitativ hohem Niveau. Anspruch und Ziel wird sein, sowohl Bewährtes zu erhalten als auch neue Impulse zu setzen und damit die Hospizgruppe weiterhin erfolgreich in die Zukunft zu führen.

Handwerk rockt und hilft

Veranstaltet vom Förderverein des TSV Oberöwisheim, powered by Fliesen Wein. Der Erlös kommt der Ambulanten Hospizgruppe Bruchsal und Umgebung und dem DRK Neuenbürg-Oberöwisheim zugute.

Handmade (History of Rock) & RANDSTEIN (die Rammstein-Tributeband) spielen im Doppelpack für den guten Zweck.

Termin: Mittwoch, 13. Mai 2026, 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr)
in der Albert Schweitzer-Straße 63 in Oberöwisheim

Preise: Vorverkauf 15 €, Abendkasse 18 €. Die Tickets sind limitiert.

Vorverkaufsstellen: Volksbank Filiale Bruchsal, Holzofenbäckerei Pfeifer Oberöwisheim, Metzgerei Deckinger Münzesheim.

Die Veranstaltung findet nur wenige Meter vom Stadtbahnhof entfernt statt.
Bitte nutzen Sie für die Anreise öffentliche Verkehrsmittel. (S 32 Karlsruhe-Bruchsal-Menzingen )
Ein Shuttleservice verkehrt vom Friedhof Unteröwisheim sowie vom TSV-Sportplatz am Burggarten (Grundschule) in der Ortsmitte Oberöwisheim. Direkt am Veranstaltungsort ist kein Parken möglich.