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Nochmal leben vor dem Tod – Gedanken zu Abschied, Sterben, Tod und Trauer

So sehr wir hoffen, von Schmerz, Verlust und Tod verschont zu bleiben, so sehr erleben wir, dass menschliches Leben störanfällig und verletzlich ist. Wir wissen im tiefsten Grund unserer Seele, dass wir am Tod nicht vorbeikommen, nicht am Tod lieber Menschen und schließlich an unserem eigenen nicht. Welche Gedanken können uns helfen, mit dieser Wahrheit heilsam umzugehen? Claudia Schäfer-Bolz ist Dipl. Sozialpädagogin und als Palliative-Care-Fachkraft seit vielen Jahren in der Hospizarbeit engagiert. Sie ist als verantwortliche Fachkraft für die Ambulante Hospizgruppe Bruchsal und Umgebung tätig und lädt ein, sich diesen grundsätzlichen, existentiellen Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen. In Zusammenarbeit mit der Frauen Union Karlsruhe-Land wird am 22.11. um 18:30 Uhr in der Kaiserstrasse 18 in Bruchsal ein Informationsabend zu diesem Thema veranstaltet. Wenn Sie dabei sein möchten, melden Sie sich bitte bei der FU Kreisvorsitzenden Iris Bruns-Riehl an. Per E-Mail unter: fu-karlsruhe-land@web.de, oder telefonisch unter: 07251 94370.

Berührende Klänge für ehrenamtliches Engagement

„Nicht nur Sterben, Tod und Trauer waren in den Liedern spürbar, sondern auch Halt, Hoffnung und viel Lebendigkeit“, so beschreibt eine Besucherin ihre Eindrücke vom Benefizkonzert des Chorus Delicti. Dieser hatte in die St. Jakobus Kirche in Karlsdorf-Neuthard eingeladen, um die Ambulante Hospizgruppe Bruchsal und Umgebung mit seiner wunderbaren Musik und den eingehenden Spenden zu unterstützen. Chorleiter Rigobert Brauch schafft es mit seiner Auswahl an Stücken aus den Bereichen Gospel, Pop-Balladen und Klassik das Publikum mit einer bunten Vielfalt zu begeistern und einfühlsam die Facetten des Lebens – und Sterbens – aufzuzeigen. Gekonnt begleitet wird der Chor von Arnica Schäfer am Klavier. Nachdem Lieder wie „Kumbaya“, „I Still Cry“ oder „Hallelujah“ die Menschen in der gut besuchten Kirche berührt hatten, nimmt Claudia Schäfer-Bolz, fachliche Leiterin der Ambulanten Hospizgruppe, die entstandene Stimmung auf, um in warmen Worten die Arbeit der Ehrenamtlichen in der Sterbebegleitung vorzustellen. Was passiert, wenn das Unbegreifliche geschieht, wenn sich irdische Wege trennen? Mit den Worten Eric Claptons in „Tears In Heaven“ beschreibt sie diese eigentlich unbeschreibliche Situation und die Hilfe, die die …

620 Euro Spende aus dem „Mädelsflohmarkt“ in Heidelsheim

Im März veranstalteten die beiden jungen Heidelsheimerinnen Nina Haurin und Magdalena Schmitt einen Flohmarkt besonderer Art: den „Mädelsflohmarkt“. Angeboten wurde Kleidung aller Art, von Babygröße bis zur Erwachsenengröße. Der angemietete Raum im katholischen Gemeindezentrum war voll von Anbieterinnen. Die beiden hatten entschieden, dass der Erlös aus den Standgebühren und dem Verkauf von Kaffee und Kuchen der „Ambulanten Hospizgruppe Bruchsal und Umgebung“ zugutekommen soll. Die Übergabe der Spende in Höhe von 620 Euro fand in unseren Räumen in der Kaiserstraße statt. Gefragt nach ihrer Motivation wurde deutlich, dass auch junge Menschen durch persönliche Erfahrungen bereits mit den Themen schwere Krankheit, Hospiz und Tod konfrontiert werden. Foto: Ernst-Dieter Elschner v.l.: Nina Haurin, Uwe Schreiber, Magdalena Schmitt

Spendenübergabe bei dm – die Aktion „HelferHerzen“ brachte der Hospizgruppe 600 Euro

Etwas ungewohnt war es für die Mitglieder der Ambulanten Hospizgruppe schon, in der Aktionswoche „Herz zeigen“ im Bruchsaler dm-Markt Kunden anzusprechen und über die Arbeit der Hospizgruppe zu berichten. Doch einmal ins Gespräch gekommen, zeigten sich viele sehr interessiert und waren gern bereit, mit ihrem Herzen für die Ambulante Hospizgruppe zu stimmen. So konnten wir uns am Ende nicht nur über die positive Resonanz und die große Anzahl „gespendeter“ Herzen, sondern auch über den daraus resultierenden Spendenanteil von 600 Euro freuen. Ein großes Dankeschön an die tatkräftigen Mitglieder und alle Menschen, die uns mit ihrem Herz unterstützt haben!   Foto: Cornelia Bauer, Wochenblatt Bruchsal v.l.: Ernst-Dieter Elschner, Ulrike Fank-Klett und Uwe Schreiber nahmen bei der Spendenübergabe den Scheck für die Ambulante Hospizgruppe entgegen

Rechtzeitig Vorsorge treffen – Vortrag auf der Gesundheitsmesse „Aktiv & Gesund“ in Bruchsal

Wenn Sie sich schon immer einmal grundsätzliche Gedanken zur Selbstbestimmung am Lebensende („Patientenverfügung“) machen wollten, bietet die IGSL Vorsorgemappe umfassende Informationen und Vorlagen für den Fall, dass krankheitsbedingt der eigene Wille nicht mehr kundgetan werden kann. Diese Situation kann unabhängig vom Alter jederzeit auftreten nicht nur bei schwerer Krankheit, sondern auch durch Unfälle etc. Je rechtzeitiger sich Menschen damit befassen umso besser. Claudia Schäfer-Bolz, Dipl. Sozialpädagogin und Palliative Care Fachkraft der „Ambulanten Hospizgruppe Bruchsal und Umgebung“ wird im Rahmen der Gesundheitsmesse „Aktiv & Gesund“ in einem Vortrag anhand der Vorsorgemappe der IGSL e.V. Impulse zur Vorsorge am Lebensende geben. Neben diesem Vortrag stehen Ihnen Mitglieder der Ambulanten Hospizgruppe das ganze Wochenende auch an einem Stand mit reichhaltigen Informationen zu schwerer Krankheit, Tod und Trauer sowie unseren hospizlichen Angeboten zur Verfügung. Rechtzeitig Vorsorge treffen – Impulse zur Vorsorge am Lebensende anhand der Vorsorgemappe der IGSL e.V., Sonntag 28.10., 14:15 Uhr, Gesundheitsmesse „Aktiv & Gesund“, Bürgerzentrum Bruchsal