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Swing, Skulpturen und Szenenwechsel – Benefizevent für die Ambulante Hospizgruppe

Es war wie eine musikalische Reise, zu der sich die zahlreichen Gäste des Benefizevents im Exil Theater entführen lassen konnten. Nach einer Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden der „Ambulanten Hospizgruppe Bruchsal und Umgebung“, Ernst-Dieter Elschner, ließen sanfte Klänge der Band Chilly Jazz die Zuhörer genussvoll schwelgen. Zur Musik von Klavier, Bass und Schlagzeug luden zarte Klänge des Saxofons oder der stimmungsvolle Gesang von Heidi Gretenkord und Wolfgang Wittke zum Träumen ein. Und mit Einsatz der Band Trio Corde war auch klar, wohin die Traumreise führte: Zu den heißen Rhythmen Südamerikas. Die Finger der Gitarristen Harry Jäger, Ulrich Meier-Czolk und Uwe Gretenkord glitten nur so über die Saiten, die Füße wippten und Chilly Jazz Schlagzeuger Thomas Winkler, der „Wandler zwischen den Welten“, gab auch hier problemlos den Takt an. Nach so viel südamerikanischem Temperament konnten Chilly Jazz mit „Fly me to the Moon“ den Puls der Zuhörer wieder beruhigen – nur um sie kurz darauf mit der Unterstützung von „Vier+Eins Saxofon Quartett“ und dem Song „Ulla in Africa“ feurig in afrikanische Gefilde zu versetzen. Die Saxofone …

Geteiltes Leid und Hoffnungsschimmer – Seminartag für Angehörige nach Suizid

Dass geteiltes Leid halbes Leid sei ….das sagt sich so leicht. Ob es letztlich stimmt, können nur die Betroffenen selbst beurteilen. Dass  Menschen mit ähnlichem Schicksal ein klein wenig leichter ums Herz werden kann, wenn sie erleben, dass sie mit so vielen anderen in einem Schicksals-Boot sitzen – das war am Ende des Seminartages, den die Ambulante Hospizgruppe in Kooperation mit der Katholischen Klinikseelsorge angeboten hat, greifbar. Wie kein anderes Thema macht der Suizid eines Menschen alle anderen drumherum sprachlos, ist diese Todesart doch ein einziges Tabu. Angehörige stürzen von einer Sekunde auf die andere in ein unvorstellbares Gefühlswirrwarr, in dem abwechselnd Scham, Schuld, Versagen oder Wut die Oberhand gewinnen. Keine andere Todesart hinterlässt so viel Ambivalenz dem Menschen gegenüber, der diesen Schritt vollzogen hat. Da war es hilfreich von der Referentin Tatjana Hartmann-Odemer, systemische Therapeutin, einfach ganz nüchtern ein paar Fakten zu hören. Wie es zu einem Suizid kommen kann, welche Auslöser es geben kann, welche psychischen aber auch sozialen Gegebenheiten einen Suizid begünstigen, warum Anzeichen häufig nicht als solche wahrgenommen werden und vieles …

Benefizevent EINFACH LEBEN – Crazy Art trifft Chilly Sound

Hören, staunen und einen chilligen Abend genießen können Sie am Freitag, den 26. April, wenn es bei der Ambulanten Hospizgruppe wieder einmal heißt: EINFACH LEBEN! Diesmal trifft CRAZY ART auf CHILLY SOUND: Im Benefizkonzert können Sie die Band „ChillyJazz“ erleben, die mit leichter Hand und ihrem typischen Sound eine Mischung aus Jazz, Swing und Pop kreiert. Unterstützt werden die fünf Musiker an diesem Abend vom big-band-artigen Einsatz des „Saxofon Quintett 4+1“ und der temperamentvoll gezupften Instrumentalmusik von „TrioCorde“, die mit zwei Konzertgitarren und einem Akustikbass etwas Latin, Bossa Nova und eine Brise Swing-Manouche beisteuern. Um das Kunsterlebnis komplett zu machen, werden zu diesen Klängen Skulpturen von Stefanie Otto und Werke der artAPart-Künstlerin Andrea Pfisterer zu sehen sein.   Einfach Leben – Crazy Art trifft Chilly Sound: Freitag, 26. April im Exil Theater, Güterbahnhof 5, in Bruchsal. Einlass ist ab 19:00 Uhr, Konzertbeginn um 20:00 Uhr. Der Eintritt ist frei – die „Ambulante Hospizgruppe Bruchsal und Umgebung“ freut sich über Spenden!

Erste Hilfe bei schwerer Krankheit, Sterben, Tod und Trauer

So sehr wir hoffen, von Krankheit, Schmerzen, Schicksalsschlägen, von Verlust und Tod verschont zu bleiben, so sehr erleben wir, dass menschliches Leben störanfällig und verletzlich ist. Wir wissen im tiefsten Grund unserer Seele, dass wir daran nicht vorbeikommen, sei es im engeren oder weiteren Umfeld, sei es am eigenen Leib. Da ist es hilfreich, sich unbefangen und rechtzeitig -auch wenn es vielleicht noch keinen aktuellen Anlass gibt über Hilfe- und Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren. Umso leichter lassen sich diese dann bei Bedarf annehmen. Leider ist nicht nur uraltes, überliefertes Wissen zur Begleitung Sterbender in den letzten Jahrzehnten schleichend verloren gegangen, sondern es gibt immer wieder auch Neues, das zu wissen von Nutzen sein kann. Je weniger wir informiert sind, je mehr Angst haben wir, der Situation nicht gewachsen zu sein. Dabei braucht es nicht viel. Wir brauchen ein bisschen Know-how und etwas Mut! Beides soll Ihnen in diesem Seminar vermittelt werden. Claudia Schäfer-Bolz ist Dipl. Sozialpädagogin und als Palliative-Care-Fachkraft seit 18 Jahren in der Sterbe- und Trauerbegleitung engagiert. Sie ist Koordinatorin der „Ambulanten Hospizgruppe Bruchsal und …