Gedenkfeier der Ambulanten Hospizgruppe

Die Ambulante Hospizgruppe Bruchsal und Umgebung lädt am Samstag, den 25. Juni, um 11 Uhr zur Gedenkfeier ein. In der alten Martinskirche, Unterdorfstraße 47 in Ubstadt-Weiher (Zeutern), möchte die Hospizgruppe in einer würdevollen Gedenkfeier an all die Menschen erinnern, die in der Coronazeit von den Ehrenamtlichen in ihrer letzten Lebensphase begleitet wurden und deren Lebenskreis sich geschlossen hat.

Zur Gedenkfeier sind besonders die Angehörigen der Verstorbenen eingeladen. Aber auch trauernde Hinterbliebene, die Trauerbegleitungsangebote der Hospizgruppe besuchen, sollen hier einen Raum finden für persönliches Gedenken und Erinnern. Mitgestaltet wird die Feier vom Weiherer Quartett.

 

Bild: Ambulante Hospizgruppe Bruchsal und Umgebung

ALDI-Aktion zur Förderung der Ambulanten Hospizgruppe Bruchsal und Umgebung

Gerne machen wir auf eine Aktion von ALDI SÜD aufmerksam,
welche gemeinnützige Vereine mit einer Spendenaktion unterstützen.
An jedem ALDI-Standort werden bis zu 3 Herzensprojekte gefördert.
Wir haben uns bei ALDI Graben-Neudorf angemeldet, das liegt in unserem
Zuständigkeitsgebiet und aktuell sind wir die einzigen Bewerber.

Was kann ich tun?

  • Die Aktion läuft noch bis 3.7.22
  • Ab einem Einkauf von 20€ in einer Filiale von ALDI-SÜD bekommt man eine Codenummer
  • Diese gibt man auf folgender Seite ein:

https://www.aldi-gutfuerswir.de/voting-organization/baden-wuerttemberg76676graben-neudorfheidelberger-strasse-11/ambulante-hospizgruppe-bruchsal-und-umgebung/

  • Dort kann man die Stimme für uns abgeben

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie/Du mit einer Abstimmung unsere Arbeit unterstützen könnten.

Leben dauert bis zum Schluss – Die Ambulante Hospizgruppe informiert über ambulante medizinische Versorgung am Lebensende (SAPV)

Oft werden wir gefragt, was denn der Unterschied zwischen unserem (ehrenamtlichen) ambulanten Hospizdienst und der (hauptamtlichen) „Spezialisierten Ambulanten Palliativ Versorgung (SAPV)“ sei. Diese beiden Angebote ergänzen sich gegenseitig und haben unterschiedliche Aufgaben. Neigt sich ein Leben dem Ende zu, wollen viele Menschen so lange wie möglich zuhause bleiben. Doch was kann man tun, wenn sich Krankheitssymptome so verstärken, dass es zur hausärztlichen Versorgung eine medizinische Ergänzung braucht? Hier steht die SAPV zur Verfügung. Sie bildet sich aus einem Team von Palliativ-Ärzten und speziell geschulten Pflegekräften, welche eine 24-Stunden-Erreichbarkeit an sieben Tagen die Woche ermöglichen.

Welche Leistungen erbringen sie?

Die SAPV- Teams übernehmen die zusätzliche medizinische Versorgung von Menschen, welche lebensverkürzend erkrankt sind und sich in ihrer letzten Lebensphase befinden. Sie können helfen, eine Krankenhauseinweisung zu vermeiden. Durch diese Unterstützung ist es möglich, am Lebensende auch im privaten Umfeld (zuhause oder im Pflegeheim) medizinisch gut versorgt zu sein.

Muss das ein Arzt verschreiben?

Die Leistungen der SAPV muss der Hausarzt verschreiben. Bitte sprechen Sie für weitere Infos vorab mit dem SAPV-Team Ihrer Wahl.

Wer hat Anrecht darauf und kostet es was?

Sobald sich entsprechende Krankheitssymptome zeigen und bestimmte Kriterien erfüllt sind, haben Patienten ein Anrecht darauf. Dann sind diese SAPV-Leistungen kostenfrei und werden von den Krankenkassen, gesetzlich und privat, übernommen.

Darüber hinaus stehen wir – als ehrenamtlicher und ambulanter Hospizdienst- für emotionale und seelische Unterstützung zur Verfügung. Wir bieten den Betroffenen und ihrem Umfeld kostenfreie Begleitung an. Hauptamtliche beraten zur palliativen Versorgung und kommen zum ersten Gespräch nach Hause, ins Pflegeheim oder ins Krankenhaus. Im Anschluss schenken speziell für diese Aufgabe geschulte Ehrenamtliche Zeit, hören zu, bieten Gespräche an, schweigen, lesen vor, beten, singen, spielen oder was gerade passend ist. Oft unterstützt es die Angehörigen, selbst Raum für eigene Fragen und Gespräche zu finden. Und sobald die Zeit der Trauer beginnt, bleiben wir auch hier an Ihrer Seite und bieten verschiedene Wege der Begleitung an.

 

Text: Ulrike Fank-Klett
Bild: Claudia Leitloff

Letzte Hilfe Kurse bei der Ambulanten Hospizgruppe

Am Ende wissen, wie es geht
Das Lebensende und Sterben unserer Angehörigen, Freunde und Nachbarn macht uns oft hilflos, denn uraltes Wissen zur Sterbebegleitung ist schleichend verloren gegangen.
Um dieses Wissen zurückzugewinnen, bieten wir einen Kurzkurs zur „Letzten Hilfe“ an.
In diesen Letzte Hilfe Kursen lernen Interessierte, was sie für die ihnen Nahestehenden am Ende des Lebens tun können.

Kleines 1×1 der Sterbebegleitung
Wir vermitteln Basiswissen und Orientierungen und einfache Handgriffe. Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, sondern ist auch in der Familie und der Nachbarschaft möglich.
Wir möchten Grundwissen an die Hand geben und ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was wir alle am Ende des Lebens am meisten brauchen.

Die Ambulante Hospizgruppe Bruchsal und Umgebung bietet Letzte Hilfe Kurse

Informationen zu geplanten Kursen finden Sie im Menü unter Termine.

Quelle: www.letztehilfe.info

Hilfe für die Helfer – Spendenprojekt: Supervision für Ehrenamtliche im Trauerteam

Bereits im Mai führte die Nussbaum Stiftung eine Spendenmeisterschaft durch. Die Ambulante Hospizgruppe hatte sich an dieser Aktion beteiligt, um den Ehrenamtlichen des Trauerteams Supervisionen ermöglichen zu können. Die Aktion war ein großer Erfolg, doch natürlich geht die Arbeit des Trauerteams weiter und muss nach wie vor in vollem Umfang aus Spendenmitteln finanziert werden. Um die Ehrenamtlichen weiterhin mit Supervisionen in der Verarbeitung des vielfältigen Leides, dem sie begegnen, unterstützen zu können, wird auch weiterhin Geld benötigt.

Nun bietet die Nussbaum Stiftung auf der Seite „gemeinsamhelfen.de“ in einer neuen Spendenmeisterschaft die Möglichkeit, eine Woche lang für unser Projekt „Hilfe für die Helfer“ zu spenden. Der gesammelte Betrag wird, wie beim letzten Mal, nach Ablauf der Woche durch die Nussbaum Stiftung erhöht.

Falls Sie also vielleicht sowieso vorhatten, in der Weihnachtszeit für einen guten Zweck zu spenden, würde es sich jetzt, in der Woche vom 5. – 12. Dezember, ganz besonders lohnen. Wir würden uns sehr freuen!

Unter folgendem Link können Sie spenden:
https://nussbaum.engagementportal.de/projects/94855

 

Bild: Ulrike Kuhlmey