Filmvorführung „Der Tod ist ein Arschloch“ am 15. Oktober 2026 im Cineplex Bruchsal

Im Rahmen der Welthospizwoche zeigt die Ambulante Hospizgruppe Bruchsal und Umgebung in einer Kooperation mit dem Cineplex Bruchsal den Film „Der Tod ist ein Arschloch“.

Als Special des Abends wird der Regisseur Michael Schwarz anwesend sein und im Anschluss für ein Filmgespräch zur Verfügung stehen.

Wann: Donnerstag, 15. Oktober 2026, 19 Uhr

Wo: Cineplex Bruchsal, Bahnhofstraße 13, 76646 Bruchsal

KARTEN IM ONLINE-VORVERKAUF gibt es bereits jetzt HIER

Filminhalt:

„Wenn man einen Tag mit Eric Wrede verbringt, verliert der Tod so einiges an Schrecken.” – Süddeutsche Zeitung. Bestsellerautor Eric Wrede, bekannt als Deutschlands wohl unkonventionellster Bestatter, und sein Team nehmen uns in „Der Tod ist ein Arschloch“ mit auf eine ebenso berührende wie schonungslos ehrliche Reise an den Rand des Lebens. Zwischen Krematorien, Wohnzimmern voller Erinnerungen und Gesprächen mit Trauernden entsteht ein Film, der dem Tod nicht ehrfürchtig die Hand reicht, sondern ihm frech ins Gesicht lacht. Mit Witz, Wärme und viel Empathie stellt der Film die Frage: Warum verdrängen wir das Unvermeidliche so konsequent – und was würde passieren, wenn wir den Tod endlich ins Leben lassen? Eric Wrede öffnet Türen zu einem neuen Umgang mit Abschied, Schmerz und Erinnerung – dabei ist er mal provokant, mal tiefgründig, aber immer menschlich. „Der Tod ist ein Arschloch“ ist kein trockener Dokumentarfilm, sondern ein mutiges Porträt über das Sterben in unserer Gesellschaft – und ein Plädoyer dafür, endlich wieder lebendig zu leben. Radikal ehrlich. Erfrischend anders. Und verdammt notwendig.

Regie: Michael Schwarz;   Produktion: Alexander Griesser, Michael Schwarz;   Jahr: 2025

Darsteller: Eric Wrede, Maria Schuster, Katja Seydel, Siv-Marie Wrede, Gabi Kohn u.a.

(Quelle: https://filme.kinofreund.com/f/der-tod-ist-ein-arschloch)

 

 

 

 

Lesung am 15. September 2026 in der Stadtbibliothek Bruchsal

Im Kooperation mit der Stadtbibliothek Bruchsal veranstaltet die Ambulante Hospizgruppe in regelmäßigen Abständen Lesungen mit Büchern rund um die Themen Trauer, Abschied und Sterben.

Am Dienstag, den 15. September 2026 um 19 Uhr findet in der Stadtbibliothek Bruchsal die nächste Lesung statt.

Anna-Maria Mayer und Peter Holzer, zwei der rund 50 Ehrenamtlichen der Ambulanten Hospizgruppe, lesen aus zwei verschiedenen Büchern.

Musikalisch begleitet sie Wolfgang Köbler an der Gitarre.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bei Fragen ist das Team der Stadtbibliothek erreichbar unter Telefon 07251/ 79-311 oder per E-Mail an stadtbibliothek@bruchsal.de.

Eine weitere Lesung ist für den 26. November 2026 geplant.

Wir suchen Verstärkung im Ehrenamt – neue Qualifikation ab November 2026

Unsere ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und – begleiter sind aus der ambulanten Hospizarbeit nicht wegzudenken und machen mit ihrem zeitlichen Engagement und Herzblut unsere Angebote erst möglich.

Haben Sie Interesse, Ihre Kompetenzen in die Begleitung von sterbenden Menschen und ihren Angehörigen einzubringen und Teil unserer Gruppe zu werden? Dann melden Sie sich gerne für unsere Qualifizierung für Ehrenamtliche  an:

In einem Einführungsseminar nähern wir uns den Themen Abschied, Sterben, Tod und Trauer. Neben Informationen zur Hospizarbeit und zu uns als Hospizgruppe, geht es um eine persönliche Auseinandersetzung, Ihre eigenen Fragen, Erfahrungen und Einstellungen.

Die Teilnahme am Einführungsseminar ist der erste Baustein für die Qualifizierung.

Eine stabile Persönlichkeit, keine akute Trauer und die Bereitschaft, sich selbst zu reflektieren und einzubringen, sind wichtige Voraussetzungen, die Sie erfüllen sollten.

Wenn Sie sich nach dem Einführungsseminar eine ehrenamtliche Mitarbeit vorstellen können, bieten wir im Anschluss einen aufbauenden Qualifikationskurs über mehrere Wochenenden und Themennachmittage an.

Unseren Flyer mit den Terminen, Zeiten und Inhalten finden Sie hier.

Beim Einführungsseminar haben Sie die Wahl zwischen zwei Terminen:

27.-29. November 2026 oder

22.-24. Januar 2027.

Eine Teilnahme ist nur an allen drei Tagen zusammen möglich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Der weiterführende Qualifikationskurs beginnt im März 2027.

Die Termine finden in unseren Räumlichkeiten in der Kaiserstraße 18 in Bruchsal statt.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich bei uns. Wir freuen uns auf Sie.

Verabschiedung des Leitungsteams nach erfolgreichen Jahren im Vorstand der Ambulanten Hospizgruppe

Die Mitgliederversammlung der Ambulanten Hospizgruppe am 29. April 2026 stand mit den Neuwahlen des ehrenamtlichen Vorstands im Zeichen von Abschied und Neubeginn.

Das bisherige Leitungsteam hat in den letzten drei Jahren seiner Tätigkeit Herausragendes geleistet und die Hospizgruppe mit unermüdlichem Engagement begleitet. Über die Arbeit im Leitungsteam hinaus war jede und jeder auch weiterhin ehrenamtlich in der Sterbe- und/ oder Trauerbegleitung tätig und wird dies auch weiterhin bleiben.

Mit dem Abschied dieses Leitungsteams endet eine besondere Ära, die von Verantwortungsbewusstsein und außergewöhnlichem Einsatz geprägt war.

Anette Föllmer, die erste Vorsitzende, war für die Ehrenamtlichen wie Hauptamtlichen eine greifbare Vorsitzende, die sich sowohl in Planung und Gestaltung als auch im Alltagsgeschehen viel einbrachte. Die Planung und Durchführung der zahlreichen Jubiläumsveranstaltungen anlässlich des 10jährigen Bestehens der Ambulanten Hospizgruppe mit einem unterstützenden Team von Ehrenamtlichen soll hierfür nur als ein Beispiel erwähnt werden. Anette Föllmer bleibt dem Leitungsteam auch weiterhin als Beisitzerin erhalten.

Peter Holzer, den zweiten Vorsitzenden, verbindet eine lange Geschichte mit der Ambulanten Hospizgruppe. Er war eines der Gründungsmitglieder der Regionalgruppe im Jahr 2014 und hat die Arbeit seither entscheidend mitgestaltet und mitgeprägt. Für Anette Föllmer war er die letzten Jahre ein verlässlicher Stellvertreter und Arbeitspartner. Er übernahm den Aufgabenbereich der Personalverantwortung und brachte sich in diverse Planungen und Projekte ein. Die Lesereihe Lebens(w)ende in der Stadtbibliothek Bruchsal wurde und wird aktiv von ihm als Lesenden mitgestaltet.

Auch Rosita Stricker, die langjährige Beisitzerin, gehört neben Peter Holzer zu den Urgesteinen der Hospizgruppe. Ihr Engagement umfasste zahlreiche Aufgabenbereiche wie beispielsweise dem Schulprojekt Hospiz trifft Schule. Sie pflegte durch regelmäßige Besuche einen guten und zuverlässigen Kontakt zum Krankenhaus, koordinierte den Bereich der Trauerbegleitung und kümmerte sich um die Mitorganisation zahlreicher Veranstaltungen und interner Feiern.

Peter Tillert hat als Schatzmeister nicht nur Bilanzen geführt oder Budgets im Blick behalten, er hat vor allem Vertrauen geschaffen und Sicherheit gegeben. Sein Engagement war ein verlässliches Fundament der Hospizgruppe und wird es für drei weitere Jahre Schatzmeistertätigkeit bleiben.

Edith Nagel hat als Schriftführerin das Leitungsteam mit ihrer herzlichen und ruhigen Art bereichert. Sie hat Kontakte vermittelt, Ideen geliefert, das Trauercafé in Stutensee-Blankenloch mitorganisiert und durchgeführt.

Ihnen allen gebührt ein herzlicher und besonderer Dank für ihr engagiertes Wirken, die Energie und Zeit, die sie in ihre Aufgaben gesteckt haben.

Die ehrenamtliche Arbeit im Leitungsteam verlangt nicht nur viel Herzblut und persönliches Engagement, sondern auch einen hohen Einsatz von Zeit.

Um hier künftig breiter aufgestellt zu sein, wurde das neue gewählte Leitungsteam um drei weitere Beisitzerinnen vergrößert und besteht nunmehr aus acht Personen.

Berührende Einblicke in das Leben, Älterwerden und Sterben

Zu einer eindrucksvollen Lesung hatte die Ambulante Hospizgruppe Bruchsal am 12. Mai 2026 in die Stadtbibliothek Bruchsal eingeladen. Die BesucherInnen erlebten einen abwechslungsreichen Abend, der Literatur, Musik und persönliche Lebensthemen auf besondere Weise miteinander verband.

Die beiden ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen Anna-Maria Mayer und Sabine Prinz lasen aus zwei sehr unterschiedlichen Werken, die beide mitten aus dem Leben erzählen. In „Uhren gibt es nicht mehr. Gespräche mit meiner Mutter in ihrem 102. Lebensjahr“ des vielseitigen Künstlers André Heller standen Erinnerungen, Lebensweisheit und die besondere Beziehung zwischen Mutter und Sohn im Mittelpunkt. Mit Auszügen aus „Oma, ich fahr schon mal den Rollstuhl vor! Als ich vom Enkel zum Pfleger wurde“ des bayrischen Kabarettisten Martin Frank kamen feinsinnig humorvolle und zugleich nachdenkliche Aspekte des Älterwerdens und der Fürsorge für Angehörige zur Sprache.

Die sorgfältig ausgewählten Textpassagen regten zum Schmunzeln ebenso an wie zum Nachdenken über Generationen, Pflege, Abschied und das, was Menschen im Leben verbindet. Gerade diese Themen gehören auch zum Selbstverständnis der Ambulanten Hospizgruppe, die Menschen in schwierigen Lebenssituationen begleitet und ihnen Zeit, Aufmerksamkeit und menschliche Nähe schenkt.

Musikalisch umrahmt wurde die Lesung von Wolfgang Köbler an der Gitarre. Seine einfühlsamen Zwischenspiele schufen eine stimmungsvolle Atmosphäre und gaben Raum, die gehörten Texte nachklingen zu lassen.

Die Veranstaltung war Teil der Lesereihe Lebens(w)ende der Ambulanten Hospizgruppe Bruchsal in Kooperation mit der Stadtbibliothek. Die gelungene Mischung aus Literatur, Musik und persönlicher Begegnung wurde vom Publikum mit großem Interesse und herzlichem Applaus aufgenommen.

Weitere Lesungen der Reihe sind für den 15. September und den 26. November 2026 geplant.