Trauer um Ernst – Dieter Elschner

Mit großer Betroffenheit müssen wir mitteilen, dass Ernst – Dieter Elschner, unser früherer erster Vorsitzender, am 14. März nach langer, schwerer Krankheit verstorben ist.
Von 2016 bis 2020 hat er unsere Hospizgruppe nach den bewegten Gründungsjahren in die Normalität eines Vereins geführt und die ersten Weichen für die sehr schwierige Corona – Zeit gestellt.

Er war ein Vorsitzender, der bei den Mitarbeiterinnen wie den Ehrenamtlichen gleichermaßen geschätzt war. Neue Ehrenamtliche begrüßte er in warmherzigen, zugewandten Aufnahmegesprächen. Öffentliche Veranstaltungen prägte er mit seiner verlässlichen und souveränen Präsenz.

Er brachte nicht nur seine Zeit ein, sondern auch ein großes Netzwerk, von dem wir ebenso profitieren konnten wie von seiner langjährigen beruflichen Erfahrung.

Wir erinnern uns dankbar an sein Engagement, an seine Freundlichkeit und an die Haltung, mit der er Verantwortung übernommen hat.

Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen.

Handwerk rockt und hilft

Veranstaltet vom Förderverein des TSV Oberöwisheim, powered by Fliesen Wein. Der Erlös kommt der Ambulanten Hospizgruppe Bruchsal und Umgebung und dem DRK Neuenbürg-Oberöwisheim zugute.

Handmade (History of Rock) & RANDSTEIN (die Rammstein-Tributeband) spielen im Doppelpack für den guten Zweck.

Termin: Mittwoch, 13. Mai 2026, 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr)
in der Albert Schweitzer-Straße 63 in Oberöwisheim

Preise: Vorverkauf 15 €, Abendkasse 18 €. Die Tickets sind limitiert.

Vorverkaufsstellen: Volksbank Filiale Bruchsal, Holzofenbäckerei Pfeifer Oberöwisheim, Metzgerei Deckinger Münzesheim.

Die Veranstaltung findet nur wenige Meter vom Stadtbahnhof entfernt statt.
Bitte nutzen Sie für die Anreise öffentliche Verkehrsmittel. (S 32 Karlsruhe-Bruchsal-Menzingen )
Ein Shuttleservice verkehrt vom Friedhof Unteröwisheim sowie vom TSV-Sportplatz am Burggarten (Grundschule) in der Ortsmitte Oberöwisheim. Direkt am Veranstaltungsort ist kein Parken möglich.

Ein Kochabend für Trauernde

„Jahreszeitenküche für Leib und Seele“

Unter dem Motto „Jahreszeitenküche für Leib und Seele“ laden die Ambulante Hospizgruppe Bruchsal und Umgebung und das Ernährungszentrum des Landkreises Karlsruhe Trauernde ein, gemeinsam zu kochen. Unter der fachlichen Anleitung von Ernährungsdozentin Frau Cordula Pfaff kochen wir einen Abend zusammen. Trauernde mit und ohne Erfahrung beim Kochen sind herzlich willkommen. Mit dem Thema „Jahreszeitenküche für Leib und Seele“ erhalten alle Teilnehmenden Tipps und Tricks fürs Kochen gemäß den Jahreszeiten, für Resteverwertung und für regionales Kochen.

Bitte bringen Sie eine Schürze mit und einen kleinen Behälter für Reste mit.

Termin: Dienstag, 05. Mai 2026, 18 bis 21 Uhr, Ernährungszentrum, Am Viehmarkt 1 in Bruchsal (Bahnstadt, zwischen Realschule und Feuerwehr – mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut zu erreichen)

Kosten: 19 €, selbstgekochtes Essen und Rezepte inklusive

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte melden Sie sich bis 27. April 2026 an bei der Ambulanten Hospizgruppe unter Telefon: (07 251) 320 40 10 oder per Mail: bruchsal@hospizgruppe.de

Informationen zur Anfahrt:
Adresse: Am Viehmarkt 1, 76646 Bruchsal

Die Parkmöglichkeiten direkt vor dem Ernährungszentrum sind begrenzt. Gegen Abend können Sie auf dem Parkplatz hinter dem Gebäude parken, sofern Plätze frei sind. Im Parkhaus gegenüber des ADAC-Gebäudes (Am alten Güterbahnhof 9) können Sie mit einem Parkticket parken. Fußweg ca. 400m. Vom Bahnhof Bruchsal sind es durch die Fußgängerunterführung wenige Minuten Fußweg.

Sollten Sie kurzfristig verhindert sein, geben Sie uns bitte rechtzeitig Bescheid.

Trösten: Eine oft unterschätzte Kunst

Trösten gehört zu den grundlegenden menschlichen Fähigkeiten – und doch fühlen sich viele unsicher, wenn es darauf ankommt. Auf der Jahresfortbildung der Ambulanten Hospizgruppe Bruchsal im Butenschoen-Haus in Landau führte uns der Referent Christoph Bevier in die vielfältigen Situationen, in denen Trost eine Rolle spielt: vom aufgeschürften Knie in der Kindheit über Verluste, Krankheit und Trennungen bis hin zu Belastungen im Arbeitsalltag wie Absagen, Umstrukturierungen oder Konflikten.

Gerade in der Hospiz- und Trauerbegleitung zeigt sich: Bevor ein konstruktives Gespräch möglich wird, braucht es häufig erst Trost. Er schafft Raum, in dem Menschen wieder handlungsfähig werden.

Doch wie tröstet man gut? Patentrezepte gibt es nicht. Oft hilft es, zunächst auszuhalten, was im Raum steht, und Stille zuzulassen. Weniger hilfreich sind Floskeln, Beschwichtigungen oder allgemeine Hilfsangebote. Stattdessen unterstützen offene Fragen dabei, die Bedürfnisse des Gegenübers zu verstehen: Was würde dir helfen? Was belastet dich am meisten? Wann wäre Zeit für ein Gespräch?

Im Seminar entstand eine ganze „Landschaft des Trostes“ – ein Bild dafür, wie vielfältig und individuell Trost sein kann. Trösten erfordert Mut und Aufmerksamkeit, doch das Wagnis lohnt sich: Es stärkt Beziehungen, schafft Verbundenheit und ermöglicht echte Begegnung.

Bild: W. Straub