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Jahres-Gedenkfeier der Ambulanten Hospizgruppe

Am Samstag, dem 26.1.2019, um 16:00 Uhr laden wir herzlich zu unserem Jahresgedenken in die Kapelle des Paulusheimes, Huttenstraße 49, in Bruchsal ein. In einer würdigen Feier werden wir an all jene Menschen erinnern, die im zurückliegenden Jahr von unseren Ehrenamtlichen auf ihrem letzten Weg begleitet wurden und deren Lebenskreis sich geschlossen hat.

Eingeladen sind Hinterbliebene, aber auch alle an der Hospizarbeit interessierten Menschen. Gitte Henneges und Solist*innen des NGL (Neues Geistliches Lied) Bruchsal werden die Feier mitgestalten. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, bei einem wärmenden Getränk und Hefezopf mit unseren ehrenamtlichen Hospizbegleiter*innen oder anderen Betroffenen ins Gespräch zu kommen.

Foto: Achim Liepold

…Noch mal leben vor dem Tod – Gedanken zu Abschied, Sterben, Tod und Trauer

Die Nachdenklichkeit, die dem November innewohnt, passte gut zum Themenschwerpunkt des Abends, zu dem Iris Bruns-Riehl, Kreisvorsitzende der Frauen-Union Karlsruhe-Land in die Räume der „Ambulanten Hospizgruppe Bruchsal und Umgebung“ eingeladen hatte. Claudia Schäfer-Bolz, als Sozialpädagogin und Palliative-Care-Fachkraft  seit nahezu 20 Jahren in der Hospizarbeit engagiert verstand es, die zahlreichen Anwesenden mit hinein zunehmen in Grundfragen des Menschseins.  Jeder Mensch, der eine früher, die andere später, der eine laut, die andere leise stellt sich solche Fragen: Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was ist der tiefere Sinn meines Daseins? Worauf darf und kann ich hoffen? Die Erfahrung aus der Hospizarbeit zeigt, dass es genau diese Fragen sind, die angesichts eines  schweren Schicksals und der absehbaren Endlichkeit des Lebens aufbrechen können.

Die Anwesenden waren eingeladen, dem nachzuspüren, was das Leben lebenswert macht, Heilsein im Unheil -geht das? Was zählt und trägt in der Krise? Welche Spuren möchte ich hinterlassen? Und wie will ich in Erinnerung bleiben?

Weil es in solch schwierigen Lebensabschnitten Menschen braucht, die es gut meinen und die keine Berührungsängste haben, erläuterte die Referentin das unterstützende Angebot, wie es von der Ambulanten Hospizgruppe Bruchsal, als einem Netzwerkpartner der Palliativen Versorgung gemacht wird. Was können wir tun, wenn nichts mehr zu machen ist? Wenn keine Hoffnung mehr auf Heilung besteht, worauf dann? Es ist die Hospiz- und Palliativversorgung, die hier gefragt ist und Angebote macht. Begleitung am Lebensende meint ein Dasein für- und miteinander: Schweigend, ohne große Worte, soll ein Zeichen menschlicher Solidarität gesetzt werden: „Ich halte es mit Dir aus, ich fliehe nicht vor Dir und Deiner Hinfälligkeit, vor Deinem Leid, Deiner Wut, Deinem Seelenschmerz“. Manch ein Kontakt zu den Angehörigen endet nicht mit dem Tod, sondern mündet in ein breites Spektrum verschiedenster Trauerbegleitungsangebote, die die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen machen.

Foto: Frauen-Union Karlsruhe-Land

 

Weihnachten gemeinsam statt einsam!

Die hell erleuchteten Tage rund um Weihnachten können nach dem Verlust eines nahestehenden Weggefährten für die Hinterbliebenen zur Herausforderung und Zumutung werden. Gerade an solchen Tagen wird hautnah erlebt, dass die heile Welt in Scherben liegt.

„Fröhliche Weihnachten“ – das scheint lediglich eine Erinnerung an bessere Zeiten.

Wir laden Sie herzlich ein am zweiten Weihnachtsfeiertag, Mittwoch, den 26.12.2018 von 15:00 bis 20:00 Uhr in die Kaiserstraße 18 in Bruchsal. Im Kreise ebenfalls betroffener Menschen können Sie bei Kaffee und Gebäck und später einer heißen, wärmenden Suppe ein paar angenehme Stunden verleben. Dazwischen gibt es wohltuende Geschichten & Lieder.

Der Unkostenbeitrag für diese Veranstaltung beträgt 10 €.

Weitere Info und Anmeldung bis spätestens zum 16.12.2018 unter Telefon 07251 / 320 40 10

Foto: Ulrike Kuhlmey

„Einfach Leben“ – Kunst trifft auf Pop und Soul

Ein Event der ganz besonderen Art ist geplant, im Januar in Forst: Robert Ahl and friends und Edo Zanki geben sich die Ehre und unterstützen die Ambulante Hospizgruppe mit einem Benefizkonzert. Doch soll es nicht nur ein Fest für die Ohren werden! Zu den Klängen der Pop- und Soulmusik werden auch ausgewählte Werke von KPM – Karl Peter Muller zu bestaunen und zu erwerben sein.

Uwe Schreiber und Stefanie Otto von der Ambulanten Hospizgruppe sind bereits eifrig dabei, diesen Abend zu planen und ein ganz besonderes Ereignis entstehen zu lassen.

Lesen Sie hier einen Bericht von Stefanie Otto über eine Vorbesprechung mit Josefine Müller in Forst.
https://www.facebook.com/100021703023855/posts/343078979758867/

Fotocollage: Stefanie Otto