Monate: Oktober 2021

Die Bruchsaler Hospizdienste laden zur Lesereihe in die Stadtkirche

Trauer, Verlust, Sterben und Tod sind fĂĽr den Menschen sehr schwierige Themen. Doch wer die Auseinandersetzung damit wagt, kann Erstaunliches entdecken – ĂĽber sich selbst und ĂĽber das Leben. Die Ambulante Hospizgruppe Bruchsal und Umgebung sowie der Ă–kumenische Hospizdienst nehmen im Oktober die Hospizwoche zum Anlass, in die Themenwelt von Trauer, Verlust, Sterben und Tod einzuladen. In der Woche vom 9. bis 16. Oktober werden Ehrenamtliche der Hospizdienste eine Auswahl von Texten vorstellen. Jeweils um 12 Uhr in der Stadtkirche Bruchsal wird in einer kurzen Lesung der Fokus auf das menschliche Leben und Sterben gelegt. Ob offen und konfrontierend oder liebevoll und tröstlich, die Themen werden aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und mit den ganz individuellen Worten der Autor/-innen wiedergegeben. So unterschiedlich wie die Menschen und das Erleben selbst. Wir laden Sie herzlich ein. Kommen Sie einfach vorbei! Vom 9. bis 16. Oktober (auĂźer Sonntag und Mittwoch), jeweils von 12 bis 12.30 Uhr in der Stadtkirche Unsere Liebe Frau, Anton-Wetterer-StraĂźe 4 in Bruchsal (am Markt).   Bild: Ulrike Kuhlmey

Kellerduft und Lieblingslieder – Die Ehrenamtlichen der Ambulanten Hospizgruppe widmeten sich der Biografiearbeit

An welche GerĂĽche deiner Kindheit erinnerst du dich? Hattet ihr in deiner Familie Rituale? Gab es in deiner Ausbildung jemanden, dem du gerne mal die Meinung gesagt hättest? Mit solchen und vielen weiteren Fragen lud Tatjana Hartmann-Odemer im Seminar zur Biografiearbeit die Ehrenamtlichen der Ambulanten Hospizgruppe Bruchsal und Umgebung ein, in die eigene Vergangenheit einzutauchen. Teils allein, teils in Gruppenarbeit, durch Fragen und oder kleine Aufgaben konnten sich die Teilnehmenden gezielt mit ihrer eigenen Biografie auseinandersetzen. Zwischen schönen Erinnerungen, lustigen Begebenheiten und längst vergessen geglaubten Kleinigkeiten tauchten dabei auch schwierige Lebensphasen auf. Und ganz gleich, ob man darĂĽber reden oder schweigen wollte, halfen diese Erinnerungen in der RĂĽckschau dabei zu verstehen, wer man selbst ist. Die Beschäftigung mit dem eigenen Leben ist auch bei Sterbenden oft ein wichtiges Thema. In der Fortbildung bekamen die Ehrenamtlichen Tipps, wie man die Biografiearbeit in Begleitungen einsetzen und zum Wohl der Begleiteten nutzen kann. Sei es, um Themen zu besprechen, die einen Menschen beschäftigen oder bedrĂĽcken. Sei es, um Sterbenden, die nicht mehr sprechen können, das Leben in ihrem …

Vorsorgen, aber wie? – Ehrenamtliche der Ambulanten Hospizgruppe informierten sich über Patientenverfügungen

In Zeiten wie diesen, in denen Intensivstationen und die Behandlung von Krankheiten in den Fokus der Gesellschaft gerĂĽckt sind, wird auch das Thema PatientenverfĂĽgung wieder sehr aktuell. Was soll mit mir geschehen, wenn mir plötzlich etwas zustößt? Wer soll fĂĽr mich sprechen, wenn ich es nicht mehr kann? Wie möchte ich behandelt werden, wenn keine Therapie mehr Heilung verspricht? Solche Fragen können in einer VerfĂĽgung geregelt werden. Die Ambulante Hospizgruppe Bruchsal und Umgebung bietet PatientenverfĂĽgungen an, die von ihrem Dachverband der „Internationalen Gesellschaft fĂĽr Sterbebegleitung und Lebensbeistand“ (IGSL-Hospiz e.V.) jährlich aktuell erarbeitet werden. In einer Schulung fĂĽr Mitglieder informierte Klaus Holland mit UnterstĂĽtzung von Dietmar Osenberg von der IGSL ĂĽber diese Vorsorgemappe. Anfangs berichtete Klaus Holland ĂĽber die Entstehung der PatientenverfĂĽgung: Was passieren musste und welche Urteile nötig waren, damit nicht mehr die Ă„rzte, sondern die Patienten selbst ĂĽber ihre Behandlung bestimmen konnten. Dann erläuterte er die sechs verschiedenen Themenbereiche der Vorsorgemappe und gab Hinweise, was jeweils zu beachten wäre. Wichtig dabei fĂĽr die Mitglieder der Ambulanten Hospizgruppe war, dass sie Interessierten nur verschiedene Möglichkeiten …

Spendenaktion „Hilfe für die Helfer“ war voller Erfolg

Genau eine Woche hatten die Vereine, die bei der Spendenmeisterschaft der Nussbaum Stiftung teilnahmen, um Geld fĂĽr ein Projekt zu sammeln. Ganz schön wenig Zeit, um das Ziel zu erreichen, welches sich die Ambulante Hospizgruppe gestellt hatte: 800 Euro fĂĽr Supervisionen der Ehrenamtlichen aus dem Trauerteam. Doch dank der fleiĂźigen Verbreitung des Spendenaufrufs und der groĂźzĂĽgigen Spenden von Freunden und UnterstĂĽtzern der Hospizgruppe konnte das Ziel tatsächlich erreicht werden! DafĂĽr möchten wir uns bei allen Helfern und Spendern ganz herzlich bedanken! Der gesammelte Betrag wird nun noch durch die Nussbaum Stiftung erhöht und das Leitungsteam der Hospizgruppe kann die Organisation der Supervisionen in Angriff nehmen – damit auch die Helfer Hilfe bekommen.   Text: Claudia Leitloff, Bild: Ulrike Kuhlmey