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Berührende Klänge für ehrenamtliches Engagement

„Nicht nur Sterben, Tod und Trauer waren in den Liedern spürbar, sondern auch Halt, Hoffnung und viel Lebendigkeit“, so beschreibt eine Besucherin ihre Eindrücke vom Benefizkonzert des Chorus Delicti. Dieser hatte in die St. Jakobus Kirche in Karlsdorf-Neuthard eingeladen, um die Ambulante Hospizgruppe Bruchsal und Umgebung mit seiner wunderbaren Musik und den eingehenden Spenden zu unterstützen. Chorleiter Rigobert Brauch schafft es mit seiner Auswahl an Stücken aus den Bereichen Gospel, Pop-Balladen und Klassik das Publikum mit einer bunten Vielfalt zu begeistern und einfühlsam die Facetten des Lebens – und Sterbens – aufzuzeigen. Gekonnt begleitet wird der Chor von Arnica Schäfer am Klavier. Nachdem Lieder wie „Kumbaya“, „I Still Cry“ oder „Hallelujah“ die Menschen in der gut besuchten Kirche berührt hatten, nimmt Claudia Schäfer-Bolz, fachliche Leiterin der Ambulanten Hospizgruppe, die entstandene Stimmung auf, um in warmen Worten die Arbeit der Ehrenamtlichen in der Sterbebegleitung vorzustellen. Was passiert, wenn das Unbegreifliche geschieht, wenn sich irdische Wege trennen? Mit den Worten Eric Claptons in „Tears In Heaven“ beschreibt sie diese eigentlich unbeschreibliche Situation und die Hilfe, die die Ambulante Hospizgruppe anbieten kann. Musikalisch präsentiert Rigobert Brauch „Tears In Heaven“ mit einem eigenen Orchesterarrangement, welches dank der Unterstützung von 15 Musikerinnen und Musikern umgesetzt werden konnte. Die beiden Solistinnen Hiltrud Klöter und Andrea Brauch bereichern durch ihre einfühlsamen Stücke. Der abschließende klassische Teil des Konzerts bekommt mit den Orchesterarrangements eine ganz besondere Note verliehen und rundet den musikalischen Abend stimmungsvoll ab. Bei allen Akteuren, nicht zuletzt dem klaren und kraftvollen Chor, war die Freude, bei dieser Herzensangelegenheit dabei zu sein, deutlich spürbar. Im Namen der Ambulanten Hospizgruppe sprach der erste Vorstitzende, Ernst-Dieter Elschner, den Gästen, Hausherrn Pfarrer Dr. Torsten-Christian Forneck, den Organisatoren und allen Beteiligten ein tief empfundenes Dankeschön aus.

Foto: Thomas Kellner