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„Verwitwet mitten im Leben“ – Selbsthilfegruppe beginnt im September

Am Mittwoch, 21. Juni 2017 fand in den Räumen der ‚Ambulanten Hospizgruppe Bruchsal und Umgebung‘ eine erste Zusammenkunft von Interessierten an dieser künftigen Selbsthilfegruppe statt.

Karin Rothermel-Brust, ehrenamtliche Hospizbegleiterin und selbst Betroffene, konnte sich und ihre Ideen dazu vorstellen. Die Resonanz an diesem Abend übertraf alle Erwartungen. So konnte mit den Anwesenden bereits gute Tage gefunden werden, an denen sich die Verwitweten ab Herbst regelmäßig treffen werden. Es sind dies der dritte Montag im Monat, 19 bis 21 Uhr und der vierte Samstag im Monat, 15 bis 17 Uhr.

Es entspricht dem Wesen einer Selbsthilfegruppe, dass Menschen mit ähnlichem Schicksal aus Eigeninitiative zusammenfinden in der Hoffnung, unter „Gleichgesinnten“ mehr Verständnis zu finden, als es „draußen in der Welt“ der Fall ist.

Vor allem aber kann in einer solchen Gruppe erfahrbar werden, dass trotz und mit der Trauer wieder Leben möglich ist, vielleicht gänzlich verändertes Leben, aber es soll wieder Leben sein.

Die Treffen wollen Raum bieten, sich von diesem Leben mit all seinen Schattierungen, mit Schwerem, aber auch Schönem zu erzählen. Es darf geweint werden, aber es dürfen sich auch immer wieder Freudentränen darunter mischen. Auch ganz praktische gegenseitige Unterstützung ist möglich, Freundschaften können geknüpft oder gemeinsame Unternehmungen geplant werden. Alle Anwesenden sind dankbar für diese Initiative, der sie es letztlich verdanken, sich ein bisschen getröstet zu wissen durch die Erfahrung: „Ich bin nicht allein, wir werden es schaffen …irgendwie“

Die Montagsgruppe startet am 18. September, die Samstagsgruppe am 23. September. Rückfragen und Anmeldung unter Telefon 07251/320 40 10 oder per Mail an bruchsal@hospizgruppe.de