Monate: April 2017

Vorschau Infoabend Herbst-Trauergruppe 2017

An diesem Abend wollen wir über unser Angebot einer geschlossenen Trauergruppe informieren. Wir treffen uns über drei bis vier Monate ca. 14-tägig. Die Gruppe bietet einen geschützten Rahmen mit maximal 8 Teilnehmer/-innen. Trauernde Menschen können dort nicht nur erleben, dass sie in ihrem Schmerz nicht alleine sind, sondern die Treffen unter fachlicher Leitung wollen auch Impulse setzen und Anregung geben, mit dem Unabänderlichen leben zu lernen und den Schmerz zu integrieren. Herzliche Einladung zum Informationsabend am Dienstag, 26. September um 18:30 Uhr, Kaiserstraße 18, 76646 Bruchsal. Weitere Info unter Telefon 07251 / 320 4010

Infoveranstaltung „Wenn Medizin an Grenzen stößt – palliative Versorgung und ethische Fragen“.

Einladung des Ethikkomitees der Kliniken des Landkreises Karlsruhe am Donnerstag, 11. Mai  2017 von 13:00 bis 17:00 Uhr über das Thema „Wenn Medizin an Grenzen stößt – palliative Versorgung und ethische Fragen“. Im Eingangsbereich der Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal haben alle Interessierten die Möglichkeit, sich an verschiedenen Informationsständen der ambulanten und stationären Dienste über die palliativen Versorgungsmöglichkeiten in der Region Bruchsal und das vorhandene Beratungsangebot bei ethischen Fragestellungen zu informieren. Über die Angebote der Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal informieren Mitarbeiter des Sozialdienstes, des palliativmedizinischen Konsiliardienstes und die Moderatoren des ethischen Beratungsgesprächs, außerdem werden Mitarbeiter der Palliativstation der Rechbergklinik Bretten anwesend sein. Aus dem ambulanten Bereich stehen neben der SAPV (Spezialisierte ambulante Palliativversorgung) Arista der Ökumenische Hospizdienst, die Ambulante Hospizgruppe Bruchsal, der Pflegestützpunkt Bruchsal sowie der Internist Dr. Peter Hummel zum Thema Patientenverfügungen für Informationen und Fragen zur Verfügung. Alle Interessierten sind an diesem Nachmittag eingeladen, mit den anwesenden Fachleuten ins Gespräch zu kommen.

Spende aus Lesung von Peter Michel in der Schauburg

Der Autor und Verleger Peter Michel liest in der Schauburg aus seinem Buch „Da, wo ich herkomm!“ und spendet die Einnahmen der Ambulanten Hospizgruppe Bruchsal. Zeitungsartikel von Matthias Dreisigacker aus der BNN, Karlsruhe Ganz nah dran an der Südstadt-Szene Peter Michel stellte neues Buch im Kohi vor Spätestens seit dem Verlust des Dörfles ist die Südstadt jener Stadtteil Karlsruhes, der aufgrund seiner Geschichte, Sozialstruktur und Atmosphäre aus einer ansonsten vorhersehbaren urbanen Übersichtlichkeit herausragt. Hier haben sich –wie es in anderen Städten ja auch vorkommt- Künstler, Studenten oder Linke ihre Inseln geschaffen, wo es sich bequem leben lässt und man mit dem hippen Wohlstand anderer Quartiere erst in Berührung kommt, wenn man dies mal braucht – oder es endlich „geschafft hat. Der Weg dorthin ist von der Südstadt nicht weit, ein  Spaziergang über die Zoobrücke oder die Rüppurrer Straße genügt bereits. Der Autor und Verleger Peter Michel hat mit „Da, wo ich herkomm!“ ein sehr empfehlenswertes Buch über „seine“ Südstadt geschrieben und es quasi vor Ort im Kohi am Werderplatz vorgestellt. Er hat bis zu seinem …

Helfer in schweren Stunden – BNN-Artikel vom 13.04.2017

Helfer in schweren Stunden Ambulante Hospizgruppe bietet emotionale Nähe und Vertrautheit Die Karwoche, insbesondere der Karfreitag, lädt Menschen ein zum Innehalten und Nachdenken über die Endlichkeit des Lebens. „Nichts lässt die Welt so ins Stocken kommen als der Tod“ heißt es allenthalben beim Gedanken an Menschen, die nach schwerer Diagnose und vergeblichen Therapieversuchen an der Schwelle des Tode stehen. Oft hilft es dem Kranken und dessen Angehörigen, nicht alleine zu sein. Dafür gibt es das konfessionsübergreifende, kostenfreie Angebot der Ambulanten Hospizgruppe Bruchsal und Umgebung. Dort kann man sich Begleiter holen, die den Betroffenen ein besonderes Gefühl geben: “Ich halte es mit dir aus, ich fliehe nicht vor deiner Hinfälligkeit, vor deinem Leid und deinem Seelenschmerz“. „Oft entsteht so auch mit bis dahin völlig fremden Menschen eine große emotionale Nähe und Vertrautheit“, berichten Mitarbeiter. Nach der Beratung durch die hauptamtlichen Palliativ-Care-Fachkräfte der Hospizgruppe übernehmen qualifizierte Ehrenamtliche, die zur Verschwiegenheit verpflichtet sind, die Begleitung der Menschen. Ob zuhause, im Krankenhaus oder im Pflegeheim – die Ehrenamtlichen gehen dahin, wo die Menschen sie brauchen. Im Mittelpunkt stehen die …

Hospiz trifft Schule bei der Michael-Ende-Schule in Bad Schönborn

Am Donnerstag zwischen 7.45 Uhr und 9.20 Uhr herrschte im Klassenzimmer der 10. Klasse der MES eine gefühlvolle, aber auch interessierte Stimmung. Dies lag an Rosita Stricker und Uwe Schreiber vom „Hospiz-trifft-Schule-Team“ der Ambulanten Hospizgruppe Bruchsal und Umgebung. Die beiden erzählten in einer sehr persönlichen Weise von ihrer Arbeit als Sterbe- und Trauerbegleiter. Sie schilderten Erlebnisse mit Sterbenden, deren Familien und wie sie selbst mit diesen Situationen umgehen. Die Schülerinnen und Schüler hatten Gelegenheit, Fragen zu stellen, Ängste und Hoffnungen zu äußern und über eigene Erfahrungen mit dem Tod in der Familie zu berichten. Es entwickelte sich ein sehr intensives Gespräch, das alle Teilnehmer berührte und fesselte. Am Ende der Veranstaltung las Herr Schreiber noch das Märchen von der traurigen Traurigkeit vor. Die Traurigkeit soll man nicht verdrängen, denn ihre Wegbegleiterin ist die Hoffnung. Und so gingen wir mit dem Gefühl auseinander, dass die Beschäftigung mit dem Tod nicht nur betroffen macht, sondern auch einen Platz im Leben hat. Wir danken Frau Stricker und Herrn Schreiber für diese beeindruckenden 90 Minuten! Text und Foto mit …