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Spende vom Frauenkreis Waghäusel

Immer vor Weihnachten verkaufen die aktiven Mitglieder des Frauenkreises Waghäusel selbstgebackene Plätzchen. Einen Teil des diesjährigen Erlöses erhielt die konfessionsübergreifende „Ambulante Hospizgruppe Bruchsal und Umgebung“. Unter dem Dach der „Internationalen Gesellschaft für Sterbebegleitung und Lebensbeistand“ (IGSL) hatte sich die Bruchsaler Regionalgruppe vor zwei Jahren als Abspaltung der von Caritas und Diakonie getragenen Hospizarbeit neu gegründet.

Regina Götzmann, Vorsitzende des Frauenkreises im kleinsten Ortsteil der Großen Kreisstadt, konnte jetzt zusammen mit Manuela Würges und Brigitte Opiolka im Martin-von-Cochem-Haus Elvira Köhler und Claudia Schäfer-Bolz einen Spendenscheck in Höhe von 600 Euro übergeben. Dabei stellten die beiden Vertreterinnen der Bruchsaler Hospizgruppe ihre ehrenamtliche Arbeit vor. Vorstandsmitglied Elvira Köhler, die in Waghäusel wohnt, betonte den steigenden Bedarf einer ambulanten Sterbebegleitung. Zudem suche sie auch in Waghäusel weitere Mitstreiter für die Hospizarbeit.

Die studierte Sozialpädagogin Claudia Schäfer-Bolz gewährte den Waghäuseler Frauen einen Blick in das Innenleben der Gruppe, die derzeit 36 ehrenamtliche Sterbebegleiter hat. „Sie werden von uns auf ihren Dienst intensiv vorbereitet und geschult“, bestätigte Claudia Schäfer-Bolz. Dabei erklärte sie, dass Religiosität beim Sterben eine Rolle spiele, die Begleitung aber auch Werte und Offenheit bräuchte. Neben der häuslichen Pflege sterbender Menschen übernimmt die Hospizgruppe auch Aufgaben in Pflegeheimen und Krankenhäusern.

Am Ende erinnerte Claudia Schäfer-Bolz auch an den Abschluss einer rechtlich abgesicherten Patientenverfügung, die bereits ab einem Alter von 18 Jahren empfohlen wird.

Foto:  Scheckübergabe mit (v.l.) Manuela Würges, Regina Götzmann, Brigitte Opiolka, Claudia Schäfer-Bolz und Elvira Köhler.